Génomique Microbienne Environnementale

Logos Genomenviron and Ampere
Laboratoire Ampère
Ecole Centrale de Lyon . France
(33) 472 18 65 14

 

Et Bing!
micro
puce

Die Environmental Microbial Genomics Group (“Gruppe für Umweltmikrobielle Genomik”) ist Teil des Laboratoire Ampère an der Ecole Centrale de Lyon (Université de Lyon; "University of Lyons") und arbeitet an verschiedenen Forschungsthemen die von den grundlegenden Mechanismen der bakteriellen Anpassung wie horizontalem Gentransfer und de novo Gensynthese, bis zu anthropogenen Störungen von Ökosystemen durch Nickelbergbau und Umweltverschmutzung reicht. Ebenso werden gesellschaftlich wichtige Fragen behandelt, z.B. das Schicksal von Transgenen genetisch veränderter Pflanzen, die Suche nach pharmazeutischen Wirkstoffen, die Folgewirkungen von anthropogen verursachten Extremumwelten, das Schicksal von REACH Chemikalien sowie die Biosanierung von kontaminierten Böden und Gewässern.


Als zentraler Ansatz um diese vielseitigen Fragen zu beantworten werden Methoden der Metagenomik angewendet. Metagenomische Techniken erlauben den Zugriff auf das gesamte mikrobielle Genom eines Ökosystems ohne dabei Verzerrungen von kultur-basierten Methoden in Kauf nehmen zu müssen (Metagenomic 2008 presentation). Die Herstellung und das Screening von Klonbibliotheken, der Gebrauch von phylogenetischen Microarrays und die Quantifizierung von funktionellen Genen mittels Real-time PCR (und séquencing DNA/RNA) stellen hierbei übliche Methoden dar. Metagenomische Ansätze werden verwendet, um wissenschaftliche Fragstellungen in den oben genannten Forschungsgebieten zu beantworten, aber auch in der mikrobiellen Ökologie von unterschiedlichen Ökosystemen wie zum Beispiel dem menschlichen Verdauungstrakt und der Haut, sowie von Quecksilber belastetem Schnee in der Arktis.


Die Forschungsgruppe nutzt den engen Kontakt und Austausch mit Elektroingenieuren für die Erforschung des Einflusses von Blitzen auf den Gentransfer, mögliche Blitz-assoziierte biologische Sanierungstechniken für Böden und die Produktion von Elektrizität aus mikrobiellen Brennstoffzellen.


Dieser breite  Forschungsansatz wird auch als mikrobielle Ökologie, Umweltmikrobiologie (click for intro) und Umweltingenieurwesen bezeichnet.

 

   

24 JAN 2007